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Chapter 3

Ein jäher Schrei weckte mich auf und ließ mir das Adrenalin durch die Adern schießen.Wer schrie da - und vor allem, was war passiert?

Ich stürtzte zum Fensterund blickte hinaus, suchte nach der Quelle des Schreis. Die Straße war Schneebedeckt, es hatte wohl in der Nacht erneut geschneit. Unter der Schneedecke war es jedoch spiegelglatt, an einigen Stellen mehr als an anderen. Das hatte der Fahrer wohl unterschätzt.

Ein Kleinwagen stand quer und zur Seite gekippt auf der Fahrbahn, die Spuren im Schnee verreiten, dass sie das Auto mehrere Male um sich selbst gedreht haben musste während der Fahrer die Kontrolle verlohren hatte. Das passierte bei diesem Glatteis schon bei geringen Geschwindigkeiten, wie ich selbst schon schmerzlich erfahren musste. Meine Knie schmerzten wieder. Immer, wenn Winter war. Doch besonders jetzt.

Es war vor 2 Jahren, ich hatte gerade die Fahrlizenz bekommen. Da ich im Winter Geburtstag habe, vielen die ersten Fahrten ebenfalls in diese Zeit. Ich war sehr vorsichtig, doch nach 2 Monaten wurde es angsam Frühling und mit der Natur erwachte auch meine Wagemutigkeit. 

Eines Abends zog es doch noch an, es wurde bitter kalt, aber mir viel das nicht weiter auf. Ich dachte nur daran, schnell nach Hause zu fahren. Als ich dann in einer Kurve ins Schleudern kam, hatte ich verloren. Ich hätte mit etwas Schlimmeren gerechnet, als einer minder schwere Verletzung.

Als ich gegen den Baum prallte, schob sich das Interieur des Autos zusammen und klemmte mich ein - meine Beine steckten so schwer fest, dass sie freigeschnitten werden mussten. Ich erlebte das alles wie durch einen Schleier hindurch, stand wohl unter Schock. Schmerzen hatte ich erst, als ich im Krankenhaus wieder aufwachte. Meine Kniescheiben hatten einiges abbekommen und meine Beine sollten eine Weile nicht bewegt und belastet werden. So saß ich 3 Monate im Rollstuhl und nach einem guten halben Jahr konnte ich erst wieder richtig Laufen und die Beine uneingeschränkt bewegen. 

Diese Erinnerungen scheinen in meinen Knieen gespeichert worden zu sein - seither spürte ich sie jeden Winter schmerzen. Sonst war es nur  ein leichter Schmerz, heute jedoch, beim Anblick dieses Unfalls, wurde er stärker.

Ich eilte hinunter, zog rasch Schuhe an und meinen Mantel über, rannte zu dem Auto. Die ganze Straße war still, der Schnee fiel immer noch sanft und in kleinen Flöckchen. Irgendwie war es fast zu ruhig. Die Nachbaren hätten den Unfall mitbekommen müssen. Doch keiner Kam um zu helfen. 

Ich näherte mich also dem Auto. Keine der möglichen Türen stand offen, also mussten sich die Insassen, wenn es denn mehrere waren, noch im Auto befinden.  Ich tastete nach  dem Türgriff, stemmte mit großer Mühe die Tür auf, und spähte hinen.

"Hallo?", les überraschte mich selbst, wie leise und zitternd meine Stimme war. Ich räusperte mich. "Hallo?", diesmal kräftiger.

Ich konnte mir nicht vorstellen, dass niemand in dem Auto war. Wie hätte eine Person das Auto verlassen können - es hatte sich nichts bewegt, keine Tür war aufgegangen und nichts. Außerdem: Im Schee um mich herum sah ich nur meine eigenen Fußspuren. Ich fasste mir ein Herz und kletterte vorsichtig ein Stück in das Auto, um auch die Rückbank richtig einzusehen. 

Ich hatte erwartet, dass dort eine Person, vielleicht ohnmächtig, zu finden gewesen wäre. Doch wieder - Nichts.

Ich sah mich um, dann wurde ich unruhig. Warum war hier niemand?

Schnell kletterte ich wieder heraus und kramte in meiner Tasche nach dem Handy. Natürlich hatte ich nicht daran gedacht und es lag immer noch in meinem Zimmer, aus dem ich überstürzt hinausgerannt war. Ich ging also schnell zurück. In meinem Zimmer angekommen, geschah etwas Merkwürdiges:

Ich taumelte, es war als hätte ich einen plötzlichen Druck auf den Ohren, es wurde mir schwarz vor Augen und kippte kurzerhand um.  Nicht lange danach, so schien es mir, erwachte ich. Griff nach dem Handy und rief die Polizei.

>fortsetzung folgt<

10.9.08 11:34
 


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