EE - Nr. IV - Free Template by www.temblo.com


 
Blog
Archiv
 
Gästebuch
Kontakt
 
RSS-Feed
Abo
Gratis bloggen bei
myblog.de


























Chapter 4

"Ja Hallo? Kommen Sie bitte schnell - hier... hier hat ein Autounfall statt gefunden. Ja. Nein, ich... ich konnte keine Verletzungen sehen, da war niemand! Ja - vielleicht... vielleicht schon rausgeklettert oder so..."

Als ich dem Polizeibeamten auf der anderen Seite der Leitung alles soweit erklärt hatte und die üblichen Angaben hinter mich gebracht hatte, ließ ich das Telefon sinken und starrte aus dem Fenster. 

Eigentlich war es ein schöner Wintertag, jedoch mit solch einem Start... nein, das war kein gutes Zeichen. 

Minuten später hörte ich Polizeisirenen und lief schnell vor die Tür, um zu sehen, ob sie die Insassen des Wagens finden konnten. Doch als ich die Tür öffnete, standen die Polizisten, ein Mann, groß, dunkelhaarig, braune Augen und eine Frau, ebenfalls hochgewachsen, blond, grünäugig, direkt vor mir.

"Was haben Sie sich gedacht?", fährt mich der Mann an. "Ich... ich  verstehe nicht...?", frage ich verstört nach dem Hintergrund der Situation. "Was haben Sie sich gedacht, uns einfach so zu rufen? Wo ist jetzt dieser ominöse Unfall?", stimmte nun auch Frau in den ärgerlichen Tonfall mit ein. 

Ich lehnte mich zur Seite um an die Stelle des Unfalls zu sehen, doch dort war nichts. Rein gar nichts. Kein Auto, keine Reifenspuren, einfach nichts. 

"Ich verstehe das nicht.", sagte ich mehr zu mir selbst als zu den Beamten. "Wir auch nicht. Wir müssen Ihnen eine Verwarnung erteilen und die Fahrt in Kosten....", doch ich hörte ihm nicht zu. Ich betrachtete die Straße, schaute nach links und nach rechts, doch nichts war weit und breit zu erkennen. 

Ich konnte es nicht fassen! Halluzinierte ich jetzt schon? Hatte ich das alles nur geträumt? Ich hatte einfach keine Ahnung. Gerade als sie die Beamten mehr oder weniger abgeregt hatten, sich verabschieden wollten und sich schon zum Gehen drehten, passierte es: 

Eine junge Frau in einem Kleinwagen viel mir auf. Sie fuhr mit angpasster Geschwindigkeit die Straße entlang, war noch recht weit entfernt. Ich beobachtete sie und es erschien mir wie in Zeitlupe - alles war so langsam und seltsam gedämpft, als sähe und hörte ich alles wie unter Wasser. 

Der Wagen der Polizisten, zu dem die beiden Beamten gerade zurückkehrten stand auf Grund der Hektik, die sie vorher an den Tag gelegt hatten um rechtzeitig da zu sein, etwas schräg und ungeschickt auf der Straße. Die junge Frau war abgelenkt, es sah aus als wären ihre Scheiben beschlagen. Sie beugte sich rechts über ihre Konsole und versuchte wohl, das Gebläse richtig einzustellen. Da geschah es. Sie sah das Polizeifahrzeug zu spät und musste ruckartig ausweichen - sie geriet ins Schleudern und der Wagen prallte mit der Seite auf die Fahrbahn, wo er sich weiter drehte und irgendwann stehen blieb. Genau so, wie ich es zuvor schon gesehen hatte. Die Polizisten standen da wie eingefrohren und auch ich konnte es nicht fassen. In etwa gleichzeitig fassten wir uns wieder und rannten alle drei zum Unfallauto.

Die junge Frau konnte geborgen werden, es war gut, dass die Polizei gleich zur Stelle war. Nachdem der Krankenwagen mit der Fahrerin gen Krankenhaus unterwegs war, kamen die Polizisten nochmals auf mich zu.

"Woher wussten Sie das? War das der Unfall, wegen dem Sie uns gerufen hatten?" Ich konnte es selbst nicht glauben, aber so war es. Die Beamten schienen ebenfalls recht mitgenommen zu sein, als sie sich bedankten, die Sanktionen wegen des "falschen" Polizeirufs wieder zurücknahmen und anschließend mit einem misstrauischen Blick auf den Unfallort davon fuhren.

>fortsetzung folgt<

 

11.9.08 11:07
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



© 2007 Free Template by www.temblo.com. All rights reserved. Design by MiniArt. Host by myblog