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Chapter 5

Da stand ich nun. Alleine, in meinen Mantel gehüllt und im Schnee. Es fröstelte mich, doch nicht die Kälte war daran schuld. Ich zückte das Handy, als ich wieder im Haus war. An einen ruhigen Morgen war nun nicht mehr zu denken.

"Woher... ich meine wie...?", stammelte Syrian, nachdem ich es ihm berichtet hatte. "Das kann doch nicht sein...". 

Er konnte es auch nicht fassen. Verständlich. Erst wird er von seiner Freundin morgens geweckt und bekommt dann auch noch so eine haarsträubende Geschichte aufgetischt. 

"Ich weiß", antwortete ich. "Ich finde es ja ebenso komisch. Eigentlich schon recht unheimlich. Doch ich kann es leider auch nicht erklären. Sry, werde ich verrückt?", fragte ich aus lauter Verzweiflung. "Nein. Nein das denke ich nicht.", meinte Sryian darauf. "Ich weiß zwar nicht, wie du das wissen konntest, aber mit Verrücktsein hat das sicher nichts zu tun. Sicher.", versuchte Syrian  mich zu überzeugen. Er war sehr fürsorglich und ich war echt froh, dass ich jemanden wie ihn an meiner Seite hatte.

Wir verabredeten uns auf später, wir wollten zusammen Mittag essen und uns dann nochmal unterhalten. Ich legte auf und legte mich erstmal in mein frisch eingelassenes, heißes Bad. Die Badeöle und Düfte waren sehr wohltuend und entspannend und ich konnte mich wenigstens etwas ausruhen.

Dann überlegte ich nochmals für mich. Was hatte ich da gesehen? war es eine Art Vision gewesen? warum kamen in dieser Art Traum, die ich erlebt hatte, keine Menschen vor? Kein Opfer, keine Fußspuren, keine Nachbarn. Nur ich. Das war unheimlich. Ein bisschen erinnerte mich die Situation alleine zu sein im Schnee, verlassen und ein Autounfall an den Film "Silent Hill", den ich erst neulich auf DVD mal wieder angesehen hatte. Ich schmunzelte, denn ich stand auf solche Art Filme, doch wenn man es selbst erlebt, ist es doch wieder... anders.

Als ich dann aus der Wanne stieg und mich angezogen hatte, fühlte ich mich richtig lebendig. Heute strahlte die Sonne richtig und der Vergleich mit Silent Hill war schnell verdrängt.

Mittags kam dann Syr vorbei und holte mich ab. Wir wollten in unser Stammlokal gehen, jedoch mussten wir leider feststellen, dass es an diesem Tag wegen Renovierungsarbeiten geschlossen hatte. Also kehrten wir unverrichteter Dinge wieder zurück zu mir und ich kochte zusammen mit ihm ein kleines aber feines Essen.

Der Nachmittag lief dann ganz ruhig und die Ereignisse des Morgens schienen schon so fern und unwichtig, wie Hausaufgaben in den Ferien...

 

<fortsetzung folgt>

12.9.08 13:41
 


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